Am Anfang steht der Wert

Beginnen wir also damit, Ihre Vorstellungen vom Geld wieder auf die Füße zu stellen.
Wenn Sie ein Ding messen möchten, brauchen Sie zuerst einmal ein Ding, das Sie messen können.
Gibt es keine Dinge, gibt es auch nichts zu messen.
Das klingt komplizierter, als es ist, weshalb wir ein Beispiel zur Hilfe nehmen.
Gäbe es den tollen Sportwagen auf dem Bild am Beginn dieser Seite nicht, gäbe es auch keinen Preis dafür.
Einverstanden? Prima.
Und Sie brauchen einen Maßstab.
Denn gibt es keinen Maßstab, können Sie nichts messen.
Auch einverstanden? Super.
Ebenso verhält es sich mit dem Wert.
Sie brauchen erst einen Wert, in unserem Beispiel den Sportwagen, bevor Sie ihn messen können.
Um ihn messen zu können, brauchen Sie einen Wertmaßstab.
Geld ist so ein Wertmassstab.
Mit dem Wertmassstab Geld messen Sie den Wert eines Dings.
Damit wird das Ding handel- und vergleichbar, der Sportwagen erhält seinen Preis.
Gibt es keinen Wert, ist der Wertmassstab unnütz und Sie brauchen auch kein Geld.
Gibt es keine Strecken, brauchen Sie auch keinen Zentimeter.
Die wichtige Erkenntnis dieser Seite ist somit:
Am Anfang steht der Wert und nicht das Geld!

(frei nach Oeconomicus criticus)