Geld schafft keine Werte

Geld schafft keine Werte, sondern Arbeit schafft Werte.
Und Werte schaffen Geld.
Würde Geld keinen Wert beinhalten, oder das Recht auf einen solchen, wäre es, wie das Wort ja schon sagt, wert-los, also ohne Wert.
Nur wäre es dann auch kein Geld mehr.
Würde Geld Werte schaffen, könnte man einfach Geld drucken und wäre dann reich.
Das klappt allerdings nur in der Phantasie.
Die Bank gibt niemals unbeschränkt und unendlich Kredit, sondern für Kredite muss üblicherweise ein Teil Eigenkapital eingebracht werden, sonst hätte der Kreditnehmer keinerlei Veranlassung, den Kredit auch zu bedienen.
Erst das Eigenkapital im Pfand oder Unternehmen, dessen Verlust den Kreditnehmer schmerzen würde, gibt der Bank Sicherheit betreffend

  • Vertragserfüllung durch den Kreditnehmer oder andernfalls
  • der Schadloshaltung durch die Verwertung des Pfandes sowie
  • evtl. Wertverlust desselben , denn das Eigenkapital des Kreditnehmers haftet dafür zuerst.

Das Pfand selbst erscheint nicht in der Bankbilanz, da es im Eigentum des Pfandgebers verbleibt.
Es scheint aber in Form von Kredit an die Bank durch den Lieferanten und damit Guthabeninhaber und als Grundlage für den Kredit an den Pfandgeber durch.
Der Guthabeninhaber ist somit Kreditgeber der Bank.
Das Pfand sichert die Nachfrage nach Geld durch den Kreditnehmer, da er den Kredit bedienen muss, will er das Pfand samt darin investiertem Eigenkapital nicht verlieren, und macht den Geldschein erst zu einem Wertpapier, da er das anteilige Recht auf Auslösung des Pfandes beinhaltet.

Quelle: Oeconomicus criticus