Hier fasst Oeconomicus criticus in der ihm eigenen Art zusammen, was Geld ist.
Wenn Sie verstehen, was er schreibt, gehören Sie definitiv einer Minderheit an.
Bis ich es verstand, vergingen Monate.
Es hat sich gelohnt.

Eigentlich ist alles ganz einfach

Eigentlich ist alles ganz einfach, wenn man sich von den herumgeisternden Vorstellungen einmal befreit hat.
Die Werte werden von den zahlreichen hart arbeitenden Menschen erschaffen und niemals von den Zentralbanken.*
Diese kaufen solche Werte (allenfalls vorübergehend) auf, oder finanzieren den Staat, was sehr problematisch ist, und geben dadurch Währung heraus.
In den Aktiven der Zentralbanken erscheinen dann solcherlei Werte und die Währung ist auf der Passivseite derselben, also als Schuld, als Verpflichtung ausgewiesen.
Brechen die Werte (Aktiven) ein, hat die Zentralbank (und damit die Währung), wie jedes andere Unternehmen auch, ein Problem.
Bei den Banken verhält es sich ähnlich: Sie tauschen Forderungen gegen Kunden (Kredite) mit Forderungen gegen sich (Kundenguthaben) mit dem Publikum aus.
Dadurch entsteht Buchgeld.
Das ist das ganze, gut behütete und von den wenigsten verstandene Geheimnis.
Ganz einfach – aber Wissen ist bekanntlich Macht…

Quelle: Oeconomicus criticus

*Was nützt Geld, wenn keine Nahrungsmittel produziert, keine Häuser gebaut werden usw.?