Die Zentralbank ist Gott

An dieser Stelle hören die meisten Geschichten von der Entstehung des Geldes auf.
Genau genommen geht sie hier aber gerade erst los!
Denn wer aufmerksam zugehört oder gelesen hat, dem wird eine nicht unwichtige Frage durch den Kopf gegangen sein.
Woher hatte die Bank das Geld, das sie Adam gab?
Bevor wir uns die Antwort auf diese Frage ansehen, wollen wir eine andere Frage dazwischen schieben.
Warum fragen sich eigentlich so wenige Menschen, woher die Bank das Geld hat bzw. woher das Geld kommt?
Doch dazu später mehr und zurück zu den Anfängen.
Natürlich konnte es nur einen geben, der in der Lage war, der Bank das benötigte Geld zu beschaffen.
Gott.
Ob die Bank bei Gott anrufen musste, oder ob dieser praktischer Weise gleich in der Bank wohnte, ist im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.
Tatsache ist, dass Gott die erforderlichen 100 Euro druckte und der Bank zur Verfügung stellte.
Weil auch Gott von irgend etwas leben muß, verlangte auch er Zinsen für seine Dienstleistung.
Wer wollte ihm das verdenken?
Die Bank hatte jetzt jedenfalls die erforderlichen 100 Euro, die sie Adam somit auszahlen konnte.
Dieser hatte jetzt 100 Euro Schulden bei der Bank, diese wiederum hatte eine Guthaben in gleicher Höhe bei Adam.
Aber das hatten wir ja schon.
Was in den vielen Geschichten über das Geld immer vergessen wird ist allerdings, dass auch die Bank jetzt 100 Euro Schulden hat.
Bei Gott.
Plus der üblichen Zinsen natürlich.